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Websitepflege mit der Kettensäge: Drei Tipps für einen schnittigen Onlineauftritt

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Ihre Website einem strukturlos wachsenden Garten gleicht? Dann ist des Konsumenten Klick zur Konkurrenz umso wahrscheinlicher. Denn nur eine benutzerfreundliche Seite überzeugt die User davon, dass sie vertrauenswürdig und zielführend ist. Erfahren Sie hier, wie Sie drei Usability-Fallen umgehen können, in die Websitepfleger typischerweise tappen.

Machen Sie Inhalte mühelos auffindbar
Unternehmensinterne Strukturen sind üblicherweise komplex – und spiegeln sich oft in der Firmen-Website wider. Der Fehler: Struktur und Aufbau der Seiten sind nicht so, wie der Nutzer es erwartet und es ihm hilft. Die innere Organisation des Unternehmens ist für den Website-Besucher irrelevant. Trennen Sie also klar zwischen internen und externen Strukturen und versetzen Sie sich in die Perspektive des Nutzers hinein, damit Sie bei der Pflege oder dem Ausbau der Website in seinen Kategorien denken. Denn dann findet der User auf Anhieb genau die Inhalte, die ihn interessieren.

Führen Sie Nutzer mit wenigen Klicks zum Ziel
In der Regel unterliegen Unternehmen heute ständigem Wandel: Weitere Produktlinien werden geschaffen oder andere Geschäftsbereiche kommen hinzu. Die neu entstandenen Sparten werden meist einfach als neuer Punkt in das Menü der Firmen-Website eingepflegt. Eine unübersichtliche und überladene Hauptnavigation ist die Folge. Doch Vorsicht! Das menschliche Gehirn kann nur bis zu sieben Informationseinheiten auf einmal erfassen – umfangreicher sollte die Hauptnavigation nicht sein. Bauen Sie deshalb das Menü Ihrer Seite pyramidenförmig auf: Sie steigen mit den wichtigsten Themen schmal ein und verzweigen die Navigation dann immer breiter. Auf diese Weise können sich Nutzer schnell und einfach auf Ihrer Website orientieren und ihre Funktionen mit wenigen Klicks steuern.

Rüsten Sie Ihre Website für mobile Zugriffe
Im Jahr 2015 wird es mehr Mobile- als Desktop-User geben, so eine Studie der Internet-Marktforschungsfirma comScore. Unternehmen hinken den aktuellen Nutzergewohnheiten der Konsumenten allerdings oft hinterher, denn viele Websites lassen sich lediglich auf Desktop-PCs angenehm bedienen. 61 Prozent der User wechseln bei schlechten mobilen Seiten zur Konkurrenz, beziffert Google Blog. Responsive Website Design hingegen gestaltet eine Seite so, dass diese sich dem Endgerät anpasst, auf dem sie dargestellt wird. Gearbeitet wird dabei mit flexibleren Website-Elementen und Bildern, deren Größe relativ in Prozent angegeben wird. Media Queries, ein Modul in der Websitegestaltung, erlaubt Inhalten, sich an verschiedene Bildschirmauflösungen anzupassen. So erweist sich Ihre Seite immer als benutzerfreundlich – egal ob auf dem Laptop, Tablet oder Smartphone.

Werden auch Sie zum Online-Dschungelkönig: mit unseren einfachen Tipps und einem Fachmann an der Hand, der Sie mit ganz anderen Augen sieht und Sie sicher durch die Wirren des Webs führt. Damit Sie schnell mit einer gepflegten und schnittigen Website bestehende und potenzielle Kunden verzaubern können.